Diesellok D3 ( O&K MV10S )

 

Die drei Stangendieselloks D1, D2 und D3 stammen vom O&K Loktyp MV 10 S ab und wurde bei Orenstein & Koppel in den Jahren 1965 und 1967 in Dortmund-Dorstfeld erbaut. 

Seit nunmehr fünf Jahrzehnten sind sie auf der Brohltalbahn aktiv im Einsatz und prägen heutzutage vor allem das Bild des 'Vulkan-Expreß'. An verkehrsschwächeren Tagen werden diese an Stelle der stärkeren D5 eingesetzt. 

Sie weisen eine Stärke von 300 PS auf und können in Doppeltraktion befahren werden. Lediglich ein Streckenlokführer wird dann benötigt. 

An den Pufferbohlen besitzen sie Schmalspur- wie auch die seitlich versetzten Regelspurpuffer, welche ihnen das markante Aussehen verleihen. Die Regelspurpuffer ermöglichen das Rangieren auf der dreischienigen Hafenbahn mit normalspurigen Güterwagen der Deutschen Bahn, welches in den vergangenen Jahren an und ab noch vorkam.

 

Lok D3 ist die letztgebaute der drei Maschinen. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich kleinere Abänderungen in der Optik ergeben. Während Lok D3 bereits ab Werk als Einzige der Lokomotiven seitliche eckige Lüftungsgitter besaß, wurde diese mit einer grünen Auspuffverkleidung ausgeliefert. Zum Vergleich: Diese waren bei Lok D1 und D2 bereits ab Auslieferung elfenbeinfarben und wurde bei Lok D3 im Laufe der Jahre einheitlich angepasst.

Die D3 war bis Anfang der 1990er Jahre betriebsfähig und seitdem abgestellt. Sie verließ im Jahre 2021 das Brohltal und ging nach Klostermansfeld (Südharz) zur Lokschmiede MaLoWa, bei welcher sie eine Teil-Aufarbeitung erhalten soll. Die restlichen Arbeiten sollen später in Brohl erfolgen.

 

Hersteller: Loktyp: Baujahr: Fabriknr.: Eigentümer:
O&K MV10S 1967 26623

BEG